Auf facebook wird seit gestern ein Beitrag kräftig verbreitet und diskutiert. Andi Roth fiel auf, dass eine Aussage des Spitzenkandidat der Wählerinitiative WIR im Rüsselsheimer Echo im Vergleich zu den bisherigen Äußerungen einfach viel zu geschliffen klang. Eine kurze Google Recherche brachte Folgendes zu Tage:
Folgender Absatz ist im Rüsselsheimer Echo vom 5.3.2011 zu lesen
Robert Adam-Frick (Wählerinitiative Rüsselsheim):
Um eine erfolgreiche Integration zu erreichen, müssen folgende Dinge gegeben sein: erstens, eine Gesellschaft, die neuen Impulsen offen gegenübersteht, strukturelle Durchlässigkeit und Perspektiven gewährt und gleichzeitig auf demokratischen Grundwerten beharrt. Zweitens, das Interesse und Engagement der zugewanderten Menschen, sich nach demokratischen Spielregeln mit ihren wertvollen interkulturellen Erfahrungen und Merkmalen in die Gesellschaft einzufinden und einzubringen. Und drittens, das Vorhandensein des Verantwortungsbewusstseins von Politik und Wirtschaft, konkrete Maßnahmen zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Einbeziehung der Zuwanderer und ihrer Familien in die Gesellschaft zu unterstützen. Obwohl Rüsselsheim hier schon viel tut, sieht die WiR auf allen Seiten noch weitere Handlungsmöglichkeiten.
Und folgender Absatz findet sich in einem Beitrag von Prof. Dr. Rita Süssmuth auf einer homepage des Familienministeriums des Landes Baden-Württemberg:
Was ist für Sie der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration?
Erfolgreiche Integration ist nur zu erreichen, wenn folgende Dinge gegeben sind: erstens, eine Gesellschaft, die neuen Impulsen offen gegenübersteht, strukturelle Durchlässigkeit und Perspektiven gewährt und gleichzeitig auf demokratischen Grundwerten beharrt. Zweitens, das Interesse und Engagement der zugewanderten Menschen, sich nach demokratischen Spielregeln mit ihren wertvollen interkulturellen Erfahrungen und Merkmalen in die Gesellschaft einzufinden und einzubringen. Und drittens, das Vorhandensein des Verantwortungsbewusstseins von Politik und Wirtschaft, konkrete Maßnahmen zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Einbeziehung der Zuwanderer und ihrer Familien in die Gesellschaft zu unterstützen. Vor Ort und durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen.
(Hervorhebungen von mir)
Und was haben wir da? Ein lupenreines Plagiat!
Gerade in diesen Tagen, sollte man meinen, seien politisch denkende Menschen aufgrund der Guttenberg-Diskussion sensibilisiert genug, nicht in ein so großes Fettnäpfchen zu treten. Mit den einfachsten Mitteln hat man heutzutage die Möglichkeit solche “Fehlgriffe” zu entlarven und zu dokumentieren. Davon haben anscheinend weder adlige Minister, noch deren Ghostwriter, Professoren aus Bayreuth oder Rüsselsheimer Wahlkämpfer etwas gehört.
Und jetzt? Bisher gab es weder vom Rüsselsheimer Echo noch von der Wählerinitiative WIR eine Stellungnahme. Auch die anderen Parteien sind relativ still. Ich bin mal gespannt, was nun folgt.
Nun gut, als junge Wählerliste hat man es auch schwer. Man tritt zwar mit viel Elan und Tatendrang an, allerdings hat man naturgemäß wenig Fachwissen in komplexen Themengebieten der Kommunalpolitik. Und dann wird man auch gleich aufgefordert zu jedem Thema eine qualifizierte Meinung abzugeben. Und wenn man nicht völlige Hohlphrasen wie die Volksparteien dreschen will, nicht auf einen großen Parteiapparat zurück greifen kann und keine großen Budgets und Wahlkampfagenturen hat, die für einen das Denken übernehmen, gerät man leicht in Versuchung die magischen Taste “Strg+C” und “Strg+V” zu drücken. Doch entschuldigt das etwas?
Nach dem großen Vorbild Guttenberg stellen sich doch einige Fragen:
Wann ist ein Plagiat ein Kavaliersdelikt und ab wann ist ein Plagiat ein allseits geächtetes Vergehen? Wann wird ein Plagiat zum Rücktrittsgrund? Erst bei einer Doktorarbeit oder schon in einer Lokalzeitung? Oder erst auf Bundesebene oder schon auf Kommunalebene? Muss man dafür eine Doktorarbeit fälschen oder reicht es, 60.000 Bürgerinnen und Bürger zu belügen?
Treppenwitz der Geschichte
Murat Karakaya von der SPD, präsentiert auf seinem facebook Profil stolz die Meldung des WIR Plagiats und vergisst glatt woher er das hat. Als Student sollte er eigentlich wissen, dass man seine Quellen nennt…

…
update: Ergänzungen in kursiv eingefügt

Vorab eins, die Vorwürfe gegen meine Person sind berechtigt! Was nicht stimmt ist die Aussage bezüglich der WiR. Für diesen Artikel trage alleine ich die Verantwortung.
Zum Thema Integration habe ich die Rüsselsheimer Bevölkerung auch nicht angelogen. Dieser Text spiegelt absolut meine Meinung wieder. Durch eine Umformulierung wäre er mit Sicherheit nicht besser geworden. Mein Fehler das ich nicht auf Frau Süssmuth hingewiesen habe, was ich ausserordentlich bedauere. Die Wähler können am 27.03. darüber entscheiden ob sie sich angelogen fühlen oder nicht, dafür gibt es die Möglichkeit des kumulieren und panaschieren.
Robert Adam-Frick
Hab Andi Roth leider noch nicht in meiner Freundesliste. :)
Danke Andi
lieber robert adam-frick,
es ist aller ehren wert, dass sie nun die ganze schuld auf sich nehmen, allerdings ist es nicht das erste mal, dass WIR negativ auffällt.
anscheinend war man sich im vorfeld nicht ganz bewußt, was es bedeutet, sich bei der kommenden wahl als kandidaten aufzustellen.
nämlich, ein profil zu entwickeln, dieses nach außen zu kommunizieren und dem wähler einen grund anzubieten, das kreuzchen bei WIR zu machen.
mit geklauten sprüchen auf den wahlplakaten, wahlwerbung in verbindung mit privatwirtschaftlichen veranstaltungen und plagiaten bei pressefragen, die etwas mehr als leere phrasen verlangen, sind hier dann doch nicht genug.
viel glück für den 27.
Einfach nur peinlich. Auch die ganze Nummer mit den Wahlplakaten. Bei der Liste Rüssel war es zum Schluss auch schon nicht mehr lustig. Und das dann auch noch so billig zu kopieren, ist mehr als arm! Hat die tolle Wählerinitiative keine eigenen Ideen?
Hallo Robert,
die Einwände bzgl. der Wählerinitiative und Deinen Person sind natürlich berechtig. Ich habe das oben im Text ergänzt.
@RüsselsheimerBürger: Wir fanden die Plakate auch im letzten Wahlkampf noch sehr lustig :-)
pah, einfach nur lächerlich…
geil was die auf ihrer page schreiben
* Sicherheit
Stichpunkte: Polizeipräsenz durch Nebenstelle in Stadtmitte
ja, logisch. Bullen in die stadt und alles wird gut. ha ha
So was kann der SPD immerhin nicht passieren. Die haben ein Agentur die denen die Sachen schreibt.
Die haben noch nicht mal ein Wahlprogramm. Da könnte man mal eine Nummer draus machen. Das finde ich noch viel peinlicher. Die große Rüsselsheimer SPD bringt es nicht fertig ein Wahlprogramm zu schreiben.
Letztlich kommt es dann doch auf den Inhalt an. Wenn Frick oder Sußmuth sagen: “Und drittens, das Vorhandensein des Verantwortungsbewusstseins von Politik und Wirtschaft, konkrete Maßnahmen zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Einbeziehung der Zuwanderer und ihrer Familien in die Gesellschaft zu unterstützen. Obwohl Rüsselsheim hier schon viel tut, sieht die WiR auf allen Seiten noch weitere Handlungsmöglichkeiten.”, dann geht es doch gerade im kommunalen Raum um diese Handlungsmöglichkeiten und die sind leider nicht benannt. Vielleicht kommmt da ja noch was. Im Augenblick wird lediglich ein Polizeipräsidium in der Stadtmitte gefordert. Und das ist ja bekanntlich Ländersache, oder sollen wir trotz Rüsselsheimer Verschuldungsstand anfangen, hoheitliche Länderaufgaben zu erledigen?
@ Michael:
Die SPD hat zwar eine Agentur mit an Bord.
Aber diese Agentur hat uns als Kandidaten nur Ideen und Impulse gegeben. Alles andere ist ja auch abwegig, oder meinen Sie etwa, das eine Agentur von außen über die Bedürfnisse und Wünsche der Rüsselsheimer und Rüsselsheimerinnen auch nur annähernd Bescheid weiß ?! In mehreren internen Besprechungen zwischen allen Kandidaten entwickelten wir dann in Kooperation mit der Agentur unser 7- Punkte- Papier:
http://www.spd-ruesselsheim.de/fileadmin/kunden/spd-ruesselsheim/Dokumente/Prospekt_quadr.pdf
Dass das kein 100-seitiges Programm ist, hat den entscheidenden Vorteil, das man im Detail mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber reden kann, und deren Wünsche umgehend berücksichtigt werden können.
Oder denken Sie, dass die Mehrheit aller Wählerinnen und Wähler Lust hat, sich durch ein 100-seitiges Programm zu quälen ?!
Da sieht man mal wieder, wie bekloppt es ist, anderen Leuten am Zeug flicken zu wollen!
Wenn ein Onkel Doktor eine neue, erfolgreiche Operationsmethode erfunden hat, und andere diese dann nachahmen, werden die nicht jedesmal im OP-Saal darauf hinweisen, daß sie jetzt das Skalpell nach und in der Art des Prof. Dr. Sauerbruch benutzen!
Und wer mal, ob berechtigt oder nicht, den Spruch “Leck mich am (im) Arsch!” fallen lässt, wird auch nicht des Plagiats beschuldigt, wenn er nicht sogleich weder Göthe, noch Götz von Berlichingen als Urheber nannte.
Und ich kann mich auch nicht daran erinnern, daß man anschließend an die Behauptung: “Die Erde ist eine Kugel” immer gleich Kopernikus nannte. Igittt, da käme doch vielleicht ein Rüsselmann auf die Idee, das hätte man selbst erfunden und will sich nun fremde Loorbeeren in die Suppe legen.
@ wollecarlos
Wenn ich Ihren Kommentar richtig verstanden habe, stellt sich dann mehr denn je die Frage:
Und jetzt?
Alles wurscht, alles egal? Ist ja eh alles digital und kopierbar? Kümmern wir uns nicht mehr drum?
In meinem kleinen Beitrag habe ich einige Fragen aufgeworfen, nicht verurteilt.
Lieber Flo,
Du hast ja Recht und Unrecht zugleich, und Deine Fragen kann weder ich, noch sonst irgendjemand im Moment beantworten, weil -und das ist das Gute an der Guttenberg-Affaire- über Urheberrechte und -Pflichten seit diesen Tagen endlich mal nachgedacht wird. Auch, und besonders über die, die im Netz bestehen (oder nicht bestehen)!
Dies ist eine gaaanz große Grauzone und ich empfehle dazu die regelmäßige Lektüre des “law blog” des Rechtsanwalt Vetter aus dem Rurgebiet…
Kannst Du Dir vorstellen, daß uns’ aller Angela Fingernagel-beißend und Kugelschreiber-kauend in ihrem Büro sitzt, und eine Rede für ihren Auftritt im Bundestag zurechtfeilt?
Ich jedenfalls nicht, … die Gute hat natürlich einen Redenschreiber.
Und jetzt die Frage: WER hat das Urheberrecht an dieser Rede?
Und die nächste Frage: Muss Angela M. immer wieder während der Rede auf den wirklichen Redenschreiber verweisen?
Nachdenken bringt manchmal was!
Deinen diebischen Spaß an der rüsselsheimer “Affaire” sollst Du ja gerne gehabt haben, er sei Dir gegönnt!
Hallo Wollecarlos,
danke für den Tipp. Vetter ist mir gut bekannt und wird auch hin und wieder gerne von mir gelesen. Aber selbstverständlich geht es in solchen Fällen nicht um eine rechtliche Bewertung. Das dürfte jedem klar sein… Das gehört in der Bereich der politischer Kultur. Es geht also eher um Normen, Werte, Einstellungen und ein gefühlsmäßiges richtig oder falsch, als um rechtliche Beurteilungen.
Der Vergleich mit den Redenschreibern hinkt meiner Ansicht demnach etwas. Bei politischen Reden weiß man (sollte zumindest ein Großteil der Bevölkerung wissen), dass die nicht zwangsläufig vom Vortragenden verfasst wurden. Das ist eben im Rahmen der politischen Kultur ein allgemein akzeptiertes “Schauspiel”. Wiederum ist gerade bei Reden die Nennung der Urheber von wörtlichen Zitaten unabdingbar. Würde A. Merkel in Ihrer Rede wörtliche Zitate von Adenauer verwenden und diesen nicht benennen, würde sie sich sehr schnell lächerlich machen.
Bei der ganzen Diskussion ist für mich natürlich vor allem spannend, dass hier wie auch in anderen Diskussionforen, nach sehr persönlichen Maßstäben gemessen wird. Wie bei der Guttenberg Affäre auch (und wie man es bspw. bei den facebook-Unterstützergruppen sehr gut sehen kann) wird je nach persönlicher Einstellung zur Person auch das Vergehen beurteilt. Gerne auch: Der Große wird abgestraft, dem Kleinen wird verziehen. Menschlich verständlich, aber ein wenig Objektivität wäre doch zu wünschen.
Das Thema ist natürlich sehr alt, aber hat in den letzten Jahren durch die Entwicklung der digitalen Gesellschaft eine völlig neue Dimension angenommen. Insofern finde ich eine gesellschaftliche Diskussion dazu, die die politische Kultur in diesem Bereich (neu) justiert, nur mehr als sinnvoll.
In diesem Sinne gebe ich Dir Recht: “Nachdenken bring manchmal was”. Also, denken wir noch mal ein wenig darüber nach.
PS Aus dem anfänglich diebischen Spaß hat sich bei mir mittlerweile auch eine ziemlich große Nachdenklichkeit entwickelt. Dass das ganze solche Wellen schlägt, mit hunderten Lesern diese Blogeintrags, Zeitungsartikeln und einem solchen Sturm an Reaktionen hatte ich beleibe nicht gerechnet und Robert tut mir da schon ein bisschen leid.
@ katja linsemann
Vorab sage ich erst einmal Danke.
Ihre Formulierung lässt aber deuten, dass Sie die Verantwortung für diesen Artikel auch bei der WiR wähnen. Dieser Artikel ist gänzlich ohne Absprache mit anderen Mitgliedern der WiR von meiner Seite aus an die Presse gegangen. Es hat auch nichts mit “ehrenwert” zu tun, die Verantwortung für etwas zu übernehmen was man selbst verbockt hat. Ich nenne so etwas normal und muss auch nach dem 27.03. mit den daraus sich ergebenden Folgen leben.
Einem Teil Ihrer Ausführungen muss ich leider zustimmen, WiR sind teilweise etwas blauäugig in den Wahlkampf gezogen. Der Zeitpunkt ab Gründung der WiR bis zum Wahltag ist leider viel zu kurz um sich nachhaltig zu profilieren. Vieles ist in der Entwicklung, aber leider noch nicht fertig und kann somit bedauerlicherweise auch noch nicht nach Aussen transportiert werden.
Zum Thema “geklaute Sprüche auf Wahlplakaten” : schauen Sie sich mal die Plakate der SPD-Frauen an, vielleicht fällt Ihnen bei dem Slogan etwas auf? Will damit sagen, es ist schlichtweg nicht einfach einen neuen Slogan zu finden, welcher nicht von irgendwem schon mal irgendwo benutzt wurde.
Und letzendlich haben Sie auch damit recht, das dies alles was WiR, ohne jegliche finanzielle Unterstützung von woher auch immer, auf die Beine gestellt haben nicht zwingend ausreicht als Wähler sein Kreuz bei der WiR zu machen. Aber bedenken Sie eins, auch wenn WiR in vielen Dingen Defizite haben – eines wissen WiR genau – so wie jetzt kann es mit unserer Stadt nicht weitergehen. Und noch etwas, WiR lernen permanent hinzu, WiR bleiben nicht stehen sondern entwickeln uns weiter.
@ Rüsselsheimer Bürger
“Einfach nur peinlich. Auch die ganze Nummer mit den Wahlplakaten. Bei der Liste Rüssel war es zum Schluss auch schon nicht mehr lustig. Und das dann auch noch so billig zu kopieren, ist mehr als arm! Hat die tolle Wählerinitiative keine eigenen Ideen?”
Nein. Nein. Nein. Nein. Viele, aber zu wenig manpower.
Finden Sie “Richtig Rüsselsheim” besser? Bedeutet es nicht gleichzeitig für die vergangene Jahre “Falsch Rüsselsheim” und wäre das nicht eigentlich auch die Wahrheit?
@pete
“pah, einfach nur lächerlich…geil was die auf ihrer page schreiben
* Sicherheit
Stichpunkte: Polizeipräsenz durch Nebenstelle in Stadtmitte
ja, logisch. Bullen in die stadt und alles wird gut. ha ha”
Hat irgendjemand behauptet, durch eine Nebenstelle der Polizei in der Innenstadt wird ALLES gut?
Erstens sind das keine “Bullen” und zweitens halten diese Menschen im Zweifelsfalle auch für Ihre Sicherheit den Kopf hin.
WiR sind davon überzeugt, dass mit einem zweiten Revier in der Innenstadt und regelmässigen Streifengängen der Polizei – gefühlt – eine “sichere” Innenstadt geschaffen werden kann.
@Christian Vogt
Erstens – Robert Adam-Frick, zweitens – Rita Süssmuth, drittens – richtig, da sollte noch etwas nachkommen, viertens – klar ist die Polizei Ländersache, bedeutet aber nicht dass man als Stadt Rüsselsheim keine Möglichkeiten hat in Wiesbaden etwas zu diesem Anliegen zu bewegen. Okay, hätten wir eine SPD/ Grüne Landesregierung wäre es sicherlich einfacher.
nana,
lieber Flo, wir sind ja weitgehend einer Meinung und ich bedauere, daß die in letzter Zeit so triste Rüssel-Liste keinen würdigeren Abgang bekommen hat, als dies hier im Blog.
Sie schreiben “Aber selbstverständlich geht es in solchen Fällen nicht um eine rechtliche Bewertung.”, machen Ihren Beitrag aber damit auf: “Spitzenkandidat der WIR beim Fälschen erwischt!”
Nun ist “Fälschung” aber ein justitiabler Begriff und dicht in der Nähe zum Strafgesetzbuch…
Ihre Argumentation ist also nicht ganz stringend, oder?
Aber mal abgesehen davon:
Vielleicht “überlebt” dieses Blog als Einziges die Rüssel-Liste und wird als Diskussionsforum “RÜSSEL” fortgeführt, neutral, parteipolitisch unabhängig, liberal, offen für alle Demokraten..
Sie werden da schon Einfluss haben und nehmen können.
Hallo Wollecarlos,
also jetzt wird es ein bisschen korinthenkackerig, oder nicht? Insofern, lassen wir das… Da habe ich keine Nerven für…
Aber zu dem Diskussionsforum, da ist schon was in Planung :-)
@Flo 10. März 2011 um 12:56
erster Absatz: “oder nicht?” .. Ich bin für “oder nicht”!
zweiter Absatz: bin gespannt und “guter Hoffnung”
Kurz genug, um die Nerven zu schonen?
Jep ;-)