Neues zur Landebahn – doch Fluglärm in Bauschheim!

Es ist und bleibt ganz schlimm. Jetzt hat sich der Herr Spitzenkandidat der CDU zu seinen Fraport Freunden aufgemacht, um sich über die Verlärmung seiner Schäfchen nicht nur über die Rüsselhomepage zu informieren, sondern vor Ort. Zurück kehrt er mit der Aussage, dass es im Norden Rüsselsheims leiser wird, aber für Königstädten lauter. Welch Neuheit. Außerdem sind alle zufrieden, da der Baufortschritt gut voran geht. Danke Fraport. Danke CDU. Doch wo bleiben die Forderungen der CDU an Fraport? Leider Fehlanzeige. Königstädten wird am Reißbrett in zwei Lärmzonen aufgeteilt. 1 und 2, wie aus der Grafik des Mainspitzlinks ersichtlich ist. Die Trennlinie geht Quer durch die betroffenen Gebiete. Während der eine noch in den Genuss der Schallschutzmaßnahmen kommt, schaut der Nachbar in die Röhre. Oder bekommt die Schallwelle vorher gesagt, dass sie jenseits dieser Linie abrupt eine Dezibelabsenkung vornehmen muss.

“Über individuelle Wohnungsbesichtigungen werde beurteilt, inwieweit Fenster, Dächer und Wände schallgedämmt seien und was auf Kosten der Fraport verändert werde, erläutert Conrady (Fraport). Noch unklar ist, wann es Entschädigungen für Beeinträchtigungen im Außenbereich gibt. Hier fehle noch die Durchführungsordnung vom Bund. Anspruch hätten Anwohner in der Tagschutzzone 1, weil sie zum Beispiel den Garten nur noch eingeschränkt nutzen können.” Spitzen Idee auch, den Schallschutz im Haus zu intensivieren, weil der Garten nicht mehr nutzbar ist. Und was macht unser Volksvertreter? Er zieht lieber in den Norden Rüsselsheims, da wird es ja leiser. An der Fraport Politik hat sich nichts geändert. Erst werden Fakten geschaffen, die allein dem Flughafen nutzen. Danach wird auf Zeit gespielt und die Betroffenen hingehalten. Und die CDU ist stolz drauf.

In Facebook brodelt die Gerüchteküche, dass auch Bauschheim Fluglärm abbekommt, nämlich über den sogenannten segmented approach, der Bauschheim Nachtüberflüge beschert, falls das BVG diese nicht verbietet. Das ist bislang noch in keiner Kartierung vermerkt.

Wie aber würde eine “gerechte” Lösung aussehen? Kann der Lärm verteilt werden? Hier sind auch bei uns noch einige Fragen offen. Wir bleiben jedenfalls am Ball.

siehe Grafik hier:

http://www.main-spitze.de/region/ruesselsheim/b_10233868.htm?skip=0&uri=/region/ruesselsheim/10233869.htm

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